Schluss mit „Old School“-Bewerbungen: Neue Wege in der Kandidatenansprache
Eigentlich hat keiner mehr so richtig Lust auf die klassische „Old School“-Bewerbung. Personaler nicht und viele Kandidaten schon gar nicht.
Für beide bedeutet es im ersten Schritt Arbeit mit ungewissem Ausgang. Der Bewerber muss sich mühsam alle Unterlagen zusammensuchen oder in Portale eingeben und der Personaler muss es lesen und interpretieren. Gibt es einen Match dann ist es gut, aber die Regel ist eine andere.
Das kann man gut oder schlecht finden. Fakt ist allerdings, dass die nachkommende Generation und viele der begehrten „Blue Collar“-Kandidaten die Dinge immer einfacher haben möchten und auf der Unternehmensseite heute bereits Technologien vorhanden sind, um die Kandidatenprofile für eine valide Erstbeurteilung vorzubereiten.
Neue Wege in der Kandidatenansprache
Fangen wir vorne an. Viele Kandidaten lehnen neue Technologien ab, sobald es in die Analyse ihrer Daten und ihrer Verhaltensweise geht. Da die Akzeptanz wiederum am Anfang eines Recruiting-Prozesses hoch ist, sollte man doch dort ansetzen.
Es ist nicht so, als wäre die Idee neu. Was hatten wir bislang an Alternativen für die klassische Bewerbung? Von Online-Formularen, die eigentlich nur eine billige Kopie einer „Old School“-Bewerbung sind – also gut für den Personaler und weniger für den Bewerber – bis zu „Kurzbewerbungen“ z.B. via WhatsApp, die zwar angenehm für Bewerber sind, aber nur geringe bis keine Aussagekraft für Personaler haben.
Nothing is perfect, es ist also Zeit, neuen Technologien eine Chance zu geben. In diesem Zusammenhang werden jetzt Voice-Bewerbungen immer wichtiger werden.
Mehr Bewerber durch Zugang zu schwer erreichbaren Kandidaten und Senkung von Bewerbungsbarrieren
KI-Skeptiker: Durchatmen! Das gilt natürlich nicht für jeden, aber für viele. Oder wer will leugnen, dass die Zielgruppe Blue Collar und Young Professionals heute eher mit dem Smartphone vor dem Gesicht hat, um Nachrichten einzusprechen, als am Ohr, um zu telefonieren. Dort ist es normal und schon fast natürlich, derart zu kommunizieren. Somit sollte es nur nachvollziehbar sein, dass man sich schnell diesen Gewohnheiten anpasst. Damit schafft man es auf jeden Fall mehr Kandidaten als sonst für eine Bewerbung zu motivieren.
Die Technologie kommt danach
Jetzt hätten wir nur die Bewerber glücklich gemacht. Aber mit Augenmaß angewendete KI lässt auch die Recruiter von den heutigen Möglichkeiten profitieren.

Tatsächlich KI gestützte Analyse-/ Matchingtechnologie – also voll automatische – erlaubt nämlich die direkte Profilierung der Kandidaten aus eben diesen Interviews und reduzieren somit den leidigen Screening Prozess. Die Entscheidung liegt dabei immer noch beim Menschen, aber die Vorarbeit wird bereits erledigt und es bleibt mehr Zeit für wichtiges. Ergebnis: mehr Bewerber, weniger Aufwand.
Einfach mal anfangen
VOICE (z.B. www.talk-n-job.de von BetterHeads) beispielsweise ermöglicht es, mehr und relevante Informationen in kurzer Zeit einzusammeln. Die nachgelagerte KI ist dann im Stande, aus diesen Informationen eine strukturierte und transparente Vorauswahl anzubieten.
Was wäre also unsere Empfehlung: die Zielgruppe verstehen, sich auf das wesentliche beschränken und nicht alles auf einmal wollen und einfach mal machen. Wir helfen auch! 😉
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