Dem Fachkräftemangel entgegenwirken mithilfe globaler Einstellungsstrategien

Talentmanagement & Recruiting 07.04.2024

Ist Dir bewusst, dass Deutschland im Jahr 2035 circa 7 Millionen Fachkräfte fehlen werden?

Das Land hat einen akuten Mangel an Arbeitskräften in den Bereichen IT, Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und Bauwesen.

„Das größte strukturelle Problem ist die Lücke an Fachkräften und Arbeitskräften“, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck kürzlich bei der Vorlage des Jahreswirtschaftsberichts.

In einer unserer jüngsten LinkedIn-Umfragen stimmten 50 % der Befragten zu, dass der aktuelle Arbeitskräftemangel negative Auswirkungen auf ihr Unternehmen hat.

Was also ist hier los? Wir haben ein paar Fakten zusammengetragen:

  • Derzeit sind 700.000 offene Fachkräftestellen in Deutschland gemeldet
  • Da die Baby Boomer Generation in den nächsten Jahren in Rente gehen wird, entsteht eine große zusätzliche Lücke, die nicht durch die weniger geburtenstarken jüngeren Jahrgängen aufgefangen werden kann
  • Das prognostizierte Wirtschaftswachstum liegt bei nur noch 0,2%, weit unter den im Herbst vorausgesagten 1,3%
  • 2,6 Millionen Deutsche zwischen 20 und 30 haben keinen Berufsabschluss und können somit die offenen Fachkräftestellen nicht besetzen

Die vom Arbeitskräftemangel in Deutschland am stärksten betroffene Branchen

Informationstechnologie (IT) und Softwareentwicklung: Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), ist die Fachkräftesituation bei Expert:innen in IT-Berufen besonders angespannt. Allein die Knappheit von Talenten im Bereich Data Science beispielsweise erreicht derzeit mit 19.000 offenen Stellen neue Höchstwerte.

Ingenieurwesen: Der Ingenieurmangel in Deutschland ist auf einem Rekordhoch, was auch die Fertigungskapazitäten von Unternehmen beeinflusst. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) berichtet von 170.000 offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt. Dies betrifft u.a. die Bereiche Mechanik, Elektronik und Automobil.

Gesundheit und Pflege: Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) nennt die aktuelle Situation in deutschen Hospitälern “besorgniserregend”. Im ganzen Land herrscht eine prekäre Personalsituation in der Pflege, die auch die Versorgungsqualität der Patienten beeinflusst. 94% der Krankenhäuser können derzeit ihre offenen Pflegestellen nicht besetzen. Die Nachfrage für qualifiziertes Gesundheitspersonal wird in den kommenden Jahren aufgrund des demografischen Wandels und der älter werdenden Bevölkerung noch weiter steigen.

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Astha Prakash

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