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Recruiting im Turbo-Modus! – KI findet Talente in Wochen statt Monaten

Recruiting 12.11.2025

Zwischen den Messeständen auf der TALENTpro in München herrscht geschäftiges Treiben. Zwischen HR-Software, Employer-Branding-Agenturen und Recruiting-Startups steht Philipp Habring, Gründer und Geschäftsführer der Search & Talent Holding. Locker, offen und mit spürbarer Begeisterung spricht er über ein Thema, das die Branche spaltet: Künstliche Intelligenz im Recruiting.

Habring stammt ursprünglich aus Salzburg und leitet heute mit seinem Team zwei Unternehmen – Searching GmbH in Berlin und Talent Lobby in Österreich. Ihr Ziel: qualifizierte Fachkräfte für Kunden in kürzester Zeit finden. Dafür kombiniert er klassische Personalgewinnung mit modernster Technologie – vor allem mit KI.

Vom Recruiter zum Architekten der Automatisierung

„In den letzten Jahren ist uns aufgefallen, wie viel Zeit im Recruiting durch manuelle Prozesse verloren geht“, erzählt Habring. Profile sichten, Nachrichten schreiben, Termine koordinieren – alles Arbeitsschritte, die nicht nur Zeit kosten, sondern auch Recruiting-Teams überlasten.

Seine Antwort darauf: Automatisierung durch Künstliche Intelligenz.
Mit seinem Team hat Habring KI-Lösungen entwickelt, die ganze Prozessketten abbilden – vom Active Sourcing bis zur Terminvereinbarung. „Wir wollen, dass Recruiter wieder Zeit für Menschen haben, nicht für Tabellen.“

Active Sourcing mit KI – personalisiert statt generisch

Im Zentrum seiner Strategie steht die intelligente Ansprache von Kandidaten. Statt standardisierter Nachrichten nutzt sein System die OpenAI-API, um individuelle Anschreiben zu generieren.

„Unsere KI scannt das Profil, erkennt Berufserfahrung, Interessen, Standort und Tonalität. Daraus entsteht ein Text, der wirkt, als hätte ein erfahrener Recruiter ihn geschrieben.“

Das Ziel ist nicht, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu entlasten. Recruiter können sich so auf Gespräche konzentrieren, statt hunderte Nachrichten manuell zu schreiben.

Scoring und Matching – datenbasiert, aber transparent

Ein weiterer Meilenstein in Habrings System ist das automatische Scoring:
Kandidaten werden anhand ihrer Unterlagen mit den Jobanforderungen abgeglichen. Die KI vergibt einen Prozentwert zwischen 1 und 100.

„Ab etwa 58 % Matching Score wird automatisch ein Termin mit dem Kunden vereinbart“, erklärt Habring. So entfallen die sonst zeitraubenden Abstimmungen.

Der Clou: Durch genaue Vorqualifizierung über Plattformen wie LinkedIn oder Xing erreichen viele Kandidaten Scores von über 80 %. Der Prozess ist schnell, präzise und skalierbar.

KI mit Stimme – das neue Recruiting-Gespräch

Besonders beeindruckend ist der nächste Schritt: Voice-Generation.
„Unsere KI kann mittlerweile atmen, Emotionen erkennen und passende Sprachnachrichten verschicken“, sagt Habring.

Über eine integrierte Schnittstelle lassen sich Bewerber also nicht nur anschreiben, sondern auch individuell ansprechen – mit einer künstlich erzeugten Stimme, die kaum von einer echten zu unterscheiden ist.

Natürlich ist Transparenz Pflicht: „Unsere KI stellt sich immer als Assistent vor – niemand soll glauben, er spricht mit einem echten Menschen.“ Trotzdem: Für viele jüngere Kandidaten ist das längst kein Problem mehr.

„Jüngere Generationen finden es spannend, wenn eine KI sie kontaktiert“, berichtet Habring. „Ältere sind da manchmal noch zurückhaltender. Aber das wird sich ändern.“

Ein eigenes Tool: Das Recruiting von morgen

Aus der praktischen Arbeit mit über 400 Kunden entstand die Idee, ein eigenes...

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