Philipp Habring, Gründer der Search & Talent Holding mit Marken in Deutschland und Österreich, bringt frischen Wind in die Recruiting-Welt. In seinem Gespräch auf der TALENTpro München erklärt er, wie Künstliche Intelligenz (KI) nicht den Menschen ersetzt, sondern ihm Arbeit abnimmt – damit wieder mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: den Menschen selbst.
#1 Active Sourcing mit KI im Recruiting
Die KI analysiert Kandidatenprofile, erstellt individuelle Anschreiben und spart Recruitern Stunden an manueller Arbeit. Dabei geht es nicht um Massenmails, sondern um personalisierte Kommunikation – automatisch, aber empathisch.
#2 Automatisches Scoring und Matching
Lebensläufe werden KI-basiert vorqualifiziert. Liegt der „Matching Score“ über 58 %, wird automatisch ein Interviewtermin vereinbart. Recruiter gewinnen dadurch wertvolle Zeit und erhöhen die Effizienz massiv.
#3 KI-gestützte Sprachbots und Audionachrichten
Durch Voice-Generation-Technologien verschickt das System personalisierte Sprachnachrichten, die kaum mehr von echten Stimmen zu unterscheiden sind. KI kann heute atmen, Emotionen imitieren und Gespräche menschlich wirken lassen – natürlich transparent gekennzeichnet.
#4 Das neue Recruiting-Tool
Habrings Team entwickelt aktuell ein Tool, das den gesamten Recruiting-Prozess – vom Sourcing bis zum Interview – automatisiert. Das Ziel: Effizienz, Skalierbarkeit und eine moderne Candidate Experience.
#5 Social Media Recruiting 2.0
KI hilft auch beim Content: Sie optimiert Werbeanzeigen, wählt Plattformen, Hashtags und Frequenzen und sorgt so für zielgenaue Ansprache. Denn Recruiting ist heute Sales – und Sichtbarkeit entscheidet.
#6 Warm-up-Prozesse und Candidate Journey
KI sorgt nach der Bewerbung für kontinuierliche Kommunikation per WhatsApp oder E-Mail. Diese automatisierten „Warm-ups“ erhöhen die Show-up-Rate zu Interviews um bis zu 50 %.
#7 Habrings Fazit: Keine Angst vor KI im Recruiting
Für Habring ist KI keine Bedrohung, sondern ein Werkzeug. „Recruiting bleibt menschlich – nur schneller, smarter und effizienter“, sagt er. Sein Appell: Nutzt die Chancen, bleibt neugierig und hört nicht auf, Prozesse zu hinterfragen.